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Die Abkehr von der Landschaftsmalerei im Engadin führt über die eigene Protesthaltung der sogenannten “kultischen Phase” zu den Urgründen des Lebens, dem Meer, zurück. Sind es zu Beginn noch naturalistisch geprägte Aquarelle von Küstenlandschaften, so werden es bald Tageszeitstudien mit der Horizontlinie. Er beobachtet das Spiel des Lichtes und seiner atmosphärischen Einflüsse, das Spiel und die Bewegung des Wassers bis hin zu seiner Urgewalt. Die Meeresschildkröte erscheint bald als zentrales Lebenssymbol im Wasser – als Sinnbild des ewigen Lebens, der Ruhe und Gelassenheit. Ihr faszinierend schwereloses Gleiten durchs Wasser entdeckt er erstmals im Basler Zoo während seiner Studienzeit. Aber schon als kleiner Junge kauft er sich mit seinem ersten verdienten Sackgeld zwei griechische Landschildkröten und baut ihnen im Garten ein Gehege. Ihn fasziniert dieses Urhafte und Exotische an diesem Tier.

 

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